Sicher und direkt zum Zug: Grüne fordern Brückenschlag für Rodheim

Damit das neue Quartier am Belgesbaum kein abgehängtes Anhängsel wird, fordern die Rodheimer Grünen eine neue Fuß- und Radwegbrücke am Kreuzweg. Da für das geplante Baugebiet bislang kein eigenständiges Fuß- und Radwegekonzept vorliegt, ist diese barrierefreie Direktverbindung der Schlüssel, um den Bahnhof attraktiv zu erschließen und gefährliche Abkürzungen über die Gleise überflüssig zu machen. ​

Derzeit steht den künftigen Bewohnerinnen und Bewohnern lediglich ein schmaler Pfad in den Seelhof zur Verfügung. Doch ÖPNV funktioniert nur dann, wenn er fußläufig und ohne große Umwege erreicht werden kann. BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Rosbach schlagen daher den Bau der Brücke in Verlängerung des Kreuzweges vor. Davon würden beide Seiten des erweiterten Bahnhofs profitieren – auch für Pendlerinnen und Pendler aus dem Heegstock wäre dies die ideale Abkürzung zum Gleis Richtung Friedberg.  ​

Trampelpfade als Warnsignal  

Dass der Bedarf real ist, zeigen die deutlichen Trampelpfade im Bereich der Schienen: Die Bahnstrecke wird bereits jetzt regelmäßig wild und damit lebensgefährlich überquert. Mit dem zusätzlichen Wohnraum im Belgesbaum wird dieser Druck unweigerlich zunehmen. Für die Grünen ist die Brücke daher keine optionale Ergänzung, sondern eine notwendige Voraussetzung für die Erschließung. Die Infrastruktur muss mit dem Ort ökologisch sinnvoll mitwachsen. ​

Nicole Jeritslev, Kandidatin für den Ortsbeirat Rodheim, betont: „Wer möchte, dass die Menschen das Auto stehen lassen, muss sichere Wege schaffen. Die Bürger teilen uns mit ihren Trampelpfaden bereits heute mit, was sie brauchen. Wir müssen diese Barrieren abbauen.“

Finanzierung durch 70 % Landesförderung

Ein erster wichtiger Schritt ist getan: Die Stadtverordnetenversammlung hat den Antrag der Grünen bereits mit großer Mehrheit beschlossen. Nun soll die Verwaltung prüfen, ob das Projekt über die Nahmobilitätsrichtlinie des Landes Hessen gefördert werden kann. Hier winken Zuschüsse von durchschnittlich 70 % der Kosten.

​Marc Schäfer, Kandidat für die Stadtverordnetenversammlung, unterstreicht: „Auch wenn die Haushaltslage angespannt ist, können wir auf wichtige Investitionen in die Infrastruktur nicht verzichten. Insbesondere nicht, wenn es umfangreiche Fördermittel des Land Hessen gibt. Wir sollten versuchen, diese Fördermittel bestmöglich zu nutzen, um den neuen Ortsteil optimal zu verbinden.“ ​

Wahlentscheidung am 15. März  

Um vorausschauende Projekte wie den Lückenschluss am Kreuzweg konsequent umzusetzen, rufen die Grünen zur Kommunalwahl am 15. März auf. Die Bürgerinnen und Bürger haben die Möglichkeit, eine Politik zu wählen, die Probleme anpackt, bevor sie entstehen. Ganz nach dem Motto: GEMEINSAM GEHT’S.