Am 23. September 2025, feierte der Ortsverband von BÜNDNIS90 / DIE GRÜNEN sein 20-jähriges Bestehen. Zahlreiche Gäste aus Politik, Gesellschaft und benachbarten Ortsverbänden waren der Einladung gefolgt, um gemeinsam mit den GRÜNEN auf zwei Jahrzehnte kommunalpolitisches Engagement zurückzublicken.
In ihren Festreden erinnerten Betina Quägber-Zehe und Michaela Colletti an die Gründungsgeschichte: Im Jahr 2005 berichtete die Presse unter der Überschrift „Bündnisgrüne wollen Liste aufstellen“ über eine erneute Listenaufstellung und die ersten Schritte des neu gegründeten Ortsverbands. Wenige Wochen später gelang es im Rodheimer Bürgerhaus, eine Kandidatenliste für die Kommunalwahl aufzustellen. „Wir waren mal mit zwei Leuten, mal mit vier, mal wieder mit zwei und nun mit fünf in der Stadtverordnetenversammlung vertreten – es waren häufige Wechsel und es war immer auch anstrengend und oft erfolgreich, mit unserem kleinen Team gute Lokalpolitik zu machen und die grünen Ziele im Auge zu behalten“, so Quägber-Zehe in ihrer Rede.
Besonders gewürdigt wurde Peter Scholz, der 2005 zu den Mitbegründern des Ortsverbands zählte und wegen Umzugs leider sein Mandat abgeben musste. „Peter hat damals zehn Jahre nach einem ersten Versuch den Neustart gewagt und mit einem kleinen Team die Stadt ein wenig grüner gemacht“, betonte Quägber-Zehe und freute sich darüber hinaus auch sehr, Ulrich Ress, den Mitbegründer des Vorgänger-Ortsverbandes, begrüßen zu können.
Unter den Gästen fanden sich zahlreiche Vertreterinnen und Vertreter anderer Parteien, was das gute Miteinander im Stadtparlament unterstreicht. Zudem konnte die Partei Bürgermeister Steffen Maar begrüßen. Und auch die Landespolitik war vertreten: Mathias Wagner, Fraktionsvorsitzender der GRÜNEN im Hessischen Landtag, gratulierte persönlich und unterstrich auch noch einmal die Wichtigkeit der Kommunalpolitik als Ganzes und den Beitrag der Grünen im Speziellen.
Nach dem offiziellen Teil stand das gesellige Miteinander im Vordergrund. „Esst, trinkt, führt gute Gespräche“, lud Quägber-Zehe ein. Abschließend warb sie für weiteres Engagement: „Für alle, die noch unsicher sind, ob grüne Kommunalpolitik etwas für sie ist: einfach auf die Liste gehen, ausprobieren – wir haben alle mal klein angefangen.“