Einleitung
Unser Leitmotiv lautet: „Gemeinsam geht‘s – Rosbach besser machen.“ Wir sind überzeugt: Rosbach soll Rosbach bleiben – nur lebenswerter, grüner und zukunftssicherer. Dafür bitten wir am 15. März 2026 um Ihr Vertrauen.
Wir Grüne treten bei der Kommunalwahl 2026 an, weil wir Rosbach mit allen drei Ortsteilen – Ober-Rosbach, Nieder-Rosbach und Rodheim – als lebenswerte, zukunftsfähige und solidarische Stadt gestalten wollen.
Dabei bleiben wir unseren grünen Prinzipien treu: Unsere Politik ist ökologisch, sozial und basisdemokratisch. Uns geht es nicht um abstrakte Debatten oder eine Politik in abgehobener Sprache, sondern um ganz konkrete Verbesserungen vor Ort: sichere Wege, blühende Grünflächen, starke Vereine, bezahlbaren Wohnraum und echten Klimaschutz, der die Folgen der Klimakrise ernst nimmt. Wir wollen unsere Zukunft gestalten und nicht nur die Gegenwart verwalten.
In einer Zeit, in der der gesellschaftliche Zusammenhalt herausgefordert wird, suchen wir den Dialog mit den Menschen vor Ort. Wir begegnen den politischen Mitbewerbern der demokratischen Parteien respektvoll, denn das Schlechtreden anderer dient nur den Feinden der Demokratie. Gleichzeitig stellen wir uns konsequent gegen Rechtsextremismus, die Ausgrenzung von Minderheiten und alle Angriffe auf die Menschenwürde.
Rosbach lebenswerter machen
Unser Ziel ist es, dass Rosbach ein Ort bleibt, an dem sich Menschen jeden Alters gerne begegnen und sich wohlfühlen – ein Ort, der Gesundheit, Artenvielfalt und eine hohe Lebensqualität für alle Generationen sichert.
Rosbach ist bereits heute eine lebens- und liebenswerte Gemeinde vor den Toren von Frankfurt. Um Rosbach jedoch noch lebenswerter zu machen, wollen wir die Grünanlagen besser pflegen und sie konsequent mit heimischen Pflanzen aufwerten. Nach dem Vorbild von Friedrichsdorf sollen jedes Jahr neue Blühstreifen entlang von Straßen entstehen. Zusätzlich wollen wir in jedem Stadtteil Sandarien sowie kleine Biotope fördern, um die Artenvielfalt und Insekten zu fördern.
Öffentliche Plätze wollen wir durch mehr Schatten, zusätzliche Sitzgelegenheiten und Trinkbrunnen attraktiver gestalten. Dies sind für uns zentrale Bausteine eines kommunalen Hitzeschutzplans. Dazu gehört auch, dass wir bei städtischen Gebäuden, wo immer möglich, Dach- und Fassadenbegrünungen vorantreiben wollen.
Ein lebenswertes Rosbach muss zudem besser mit den Folgen von Extremwetter umgehen können. Wir setzen uns daher für das Konzept der „Schwammstadt“ ein. Anstatt Regenwasser schnellstmöglich in die Kanalisation zu leiten, wollen wir mit verschiedenen Maßnahmen die natürliche Versickerung fördern. Wir werden städtische Flächen entsiegeln und bei allen Neu- und Umbauten auf Regenwasserrückhaltung und -nutzung achten. Auch Alternativen zu Steingärten wollen wir aufzeigen und den Rückbau fördern.
Lebenswerte Ortsteile bedeuten für uns aber auch die konsequente Wiederbelebung und Entwicklung unserer Ortskerne in Ober-Rosbach, Nieder-Rosbach und Rodheim. Wir Grüne setzen klar auf die Sanierung und Entwicklung bestehender Bebauung statt auf Zersiedlung. Wir wollen die Innenentwicklung fördern, Leerstände reaktivieren und eine Beratung für die Sanierung älterer Bausubstanz unterstützen.
Der Schutz von Natur und Umwelt ist die Voraussetzung für unsere Lebensqualität. Wir werden uns dem ungebremsten Flächenfraß entgegenstellen und uns in den regionalen Gremien kritisch dazu äußern. Wertvolle landwirtschaftliche Flächen mit hoher Bodenqualität und wichtige Kaltluftschneisen müssen konsequent erhalten bleiben. Ein weiterer wichtiger, aber oft übersehener Punkt ist der Schutz von Insekten und nachtaktiven Vögeln: Wir wollen – wo immer es möglich und sinnvoll ist – die Lichtverschmutzung im städtischen Raum reduzieren.
Zu einem lebenswerten Rosbach gehört auch, was auf den Tisch kommt. Wir setzen uns dafür ein, den Anteil von ökologisch und regional erzeugten Lebensmitteln in unseren Kitas und Schulen schrittweise zu erhöhen.
Klimaschutz und Klimaanpassung
Unser übergeordnetes Ziel ist es, Rosbach klimafreundlicher und gleichzeitig widerstandsfähiger gegen Hitze und Extremwetter zu machen.
Die Klimakrise ist längst auch in der Wetterau und in Rosbach angekommen. Extremwetter, Stürme, Dürre und Hitzeperioden sind Teil unserer neuen Realität. Wir Grüne sehen den Klimaschutz und die Klimaanpassung daher als eine der Hauptherausforderungen der nächsten Jahre, um Rosbach resilienter zu gestalten. Wir wollen Klimaschutz in allen Handlungsfeldern mit Priorität berücksichtigen.
Klimaanpassung: Rosbach widerstandsfähig machen
Wir werden uns dafür einsetzen, dass Rosbach ein umfassendes Hitzeschutz-Programm startet. Dieses umfasst mehr Bäume für Schatten, die klimaangepasste Bepflanzung städtischer Flächen und die Einrichtung neuer Trinkwasserstellen. Wir wollen bis Ende 2026 einen konkreten Hitzeschutzplan für Rosbach verabschieden, der auch sensible Orte wie Schulhöfe und Kitas berücksichtigt.
Ein zentraler Baustein ist die Entsiegelung von Flächen. Wir wollen städtische Flächen entsiegeln, um dem Boden seine natürlichen Funktionen zurückzugeben. Dazu gehört auch, dass wir Alternativen zu Steingärten aufzeigen und ein kommunales Förderprogramm für den Rückbau von Schotterflächen prüfen. Konzepte der „Schwammstadt“, also die lokale Regenwasserrückhaltung und -versickerung, müssen bei allen städtischen Planungen Vorrang haben.
Klimaschutz: Energie und Bauen neu denken
Wir werden – soweit es auf kommunaler Sicht möglich ist – den Ausbau der Photovoltaik massiv vorantreiben. Aufbauend auf dem Erfolg bei der Förderung von Balkon-Modulen und unserem Antrag zur Förderung privater Dachanlagen, setzen wir auf die Überdachung städtischer Parkplätze. Unser ambitioniertes Ziel: Bis 2030 sollen 30 % der städtischen Parkplätze mit Photovoltaik-Überdachungen ausgestattet werden. Dies erzeugt nicht nur saubere Energie, sondern spendet im Sommer auch wertvollen Schatten. Wichtig ist uns dabei, dies konsequent mit Bürgerenergie-Modellen zu kombinieren, damit Bürger:innen nicht nur das Klima schützen, sondern auch ihr Portemonnaie entlasten können. Zusätzlich wollen wir bei den Rosbacher Hauseigentümer:innen und Unternehmen dafür werben, sich der Initiative für mehr Bäume und klimaangepasste Bepflanzung im Stadtgebiet mit ihren Gärten und Gebäudefassaden sowie mit den Frei- und Parkflächen ihrer Betriebsgelände anzuschließen, um einen größtmöglichen lokalen Klima-Effekt zu erzielen.
Bei Neubauten gilt für uns der Grundsatz: möglichst wenig versiegeln und stattdessen auf Dachbegrünung und erneuerbare Energien setzen. Bei städtischen Projekten wie der neuen Eisenkrainhalle werden wir auf strikte Vorgaben zu minimaler Versiegelung und maximaler Energieeffizienz achten. Ein wesentlicher Hebel liegt aber auch in den Bestandsgebäuden. Wir fordern daher einen klaren Fahrplan für die energetische Sanierung der städtischen Liegenschaften.
Nachhaltige Mobilität stärken
Unser Ziel ist eine Mobilität in Rosbach, die sicher, klimafreundlich, flexibel und alltagstauglich für alle Generationen ist.
Eine sichere, klimafreundliche und alltagstaugliche Mobilität ist ein Grundpfeiler für ein zukunftsfähiges Rosbach.
Konsequente Forderung nach einer besseren und zuverlässigeren Bahnanbindung
Wir werden die nachhaltige Mobilität in Rosbach stärken. Beim Thema Schienenanbindung reicht es uns nicht, nur abzuwarten. Wir werden eine klare kommunale Position zum Ausbau der S5 nach Rosbach in der Stadtverordnetenversammlung einfordern und diese in den regionalen Gremien mit Nachdruck vertreten. Ziel ist eine bessere und zuverlässigere Anbindung nach Frankfurt und Friedberg. Dabei unterstützen wir auch die mittelfristige Idee einer Gabelung der S5 für die Strecke zwischen Friedrichsdorf und Friedberg, um Rosbach besser anzubinden.
Bis zur Bereitstellung der S5 setzen wir uns weiterhin für eine Verbesserung des Betriebs der RB16 ein.
Mobilität und Klimaschutz im „Kleinen“
Den geplanten A5-Ausbau sehen wir weiterhin kritisch und vor allem den 10-spurigen Ausbau empfinden wir als falsch. Darüber hinaus fordern wir, dass der B455-Ausbau neu bewertet wird. Unser Fokus liegt hier nicht nur auf der reinen Mobilitätssteigerung, sondern auf einem verbesserten Lärmschutz, echtem Klimaschutz sowie der Prüfung von Alternativen für die Verkehrsentlastung.
Ein Schwerpunkt unserer Arbeit ist der Ausbau der Fahrrad- und Fußgänger-Infrastruktur, um die autofreie Mobilität im Alltag attraktiver und sicherer zu machen. Wir wollen auch weiterhin die Rad- und Fußwege ausbauen und neue und bessere Verbindungen sowohl zwischen den Ortsteilen als auch in Richtung der Nachbarstädte schaffen. Ein besonderes Augenmerk legen wir hier auf die Fuß- und Rad-Verbindung zwischen Nieder-Rosbach und Rodheim, die an die aktuellen Bedürfnisse angepasst werden sollte.
Integrierte Verkehrskonzepte für alle
Der öffentliche Nahverkehr muss ein verlässliches Rückgrat der Mobilität werden. Wir wollen Bus- und Bahnangebote sowie Park+Ride-Möglichkeiten fördern, damit weniger Verkehr durch die Ortskerne rollt. Unser Ziel ist es, den 30-Minuten-Takt auf den Hauptlinien als verlässlichen Standard zu sichern und auf die Randzeiten auszuweiten. Zudem setzen uns für einen integralen optimierten Taktfahrplan ein, bei dem Bus- und Bahnanschlüsse verlässlich aufeinander abgestimmt sind.
Darüber hinaus wollen wir Mobilität flexibler machen. Wir unterstützen den Auf- und Ausbau von Mobilitätsstationen an Knotenpunkten, um verschiedene Angebote zu bündeln. Flexible Möglichkeiten wie On-Demand-Verkehre oder Anrufsammeltaxen sollen die „letzte Meile“ von der Haltestelle zur Haustür überbrücken. Mobilität muss zudem bezahlbar bleiben; wir unterstützen daher Angebote wie das Deutschlandticket und setzen uns dafür ein, eine breitere Bevölkerung hierüber zu informieren. Zudem setzen wir uns für ein Rosbach-Ticket ein, um die Stadtteile kostengünstig und besser zu verbinden.
Bauen und Wohnen
Unser Ziel ist, dass das Wohnen in Rosbach bezahlbar, ökologisch und generationengerecht bleibt.
Wohnungsbaukonzepte für die Zukunft
Im Bereich Bauen und Wohnen setzen wir uns dafür ein, dass Rosbach für alle bezahlbar bleibt.
Bezahlbarer Wohnraum ist ein Schlüssel für den sozialen Zusammenhalt und ein wesentlicher Bestandteil einer funktionierenden kommunalen Daseinsvorsorge. Bei allen Neubauprojekten sollen daher mindestens 30 % der geschaffenen Wohnfläche als sozial geförderter Wohnraum ausgewiesen werden. Gleichzeitig muss der bestehende Wohnraum geschützt werden. Wir werden uns weiterhin für eine Satzung gegen die Zweckentfremdung von Wohnraum einsetzen, um zu verhindern, dass dringend benötigte Wohnungen dem Markt durch kommerzielle Kurzzeitvermietung entzogen werden.
Wir unterstützen zudem Wohnprojekte in allen Ortsteilen, die sich sowohl an junge Familien richten als auch altersgerechtes Wohnen ermöglichen.
Innenentwicklung vor Außenentwicklung
Trotz der Nähe zu Frankfurt wollen wir die Wetterau als Agrarregion erhalten. Unser oberstes Prinzip bei der Stadtentwicklung lautet daher: Innenentwicklung vor Außenentwicklung. Der Schutz unserer wertvollen Ackerböden hat für uns Priorität und ist ein zentraler Grund, warum wir konsequent auf Innenentwicklung statt auf große neue Baugebiete setzen. Statt wertvolle landwirtschaftliche Flächen und Naturräume weiter zu versiegeln, setzen wir auf die konsequente Nachverdichtung und die Nutzung von Leerständen in unseren Ortskernen. Das landesweite Netto-Null-Ziel beim Flächenverbrauch ist unsere klare Leitlinie.
Landwirtschaftliche Flächen mit hoher Bodenqualität dürfen nicht bebaut werden.
Um die Wiederbelebung der Ortskerne zu fördern, wollen wir aktiv die Angebote der neuen kreiseigenen Wohnungsbaugesellschaft für Rosbach nutzen, die speziell bei der Schaffung von bezahlbarem Wohnraum und der Innenentwicklung unterstützen kann.
Standards und Digitalisierung, die sich am Wohl unserer Bürgerinnen und Bürger orientieren
Wo neu gebaut wird, müssen höchste ökologische Standards gelten. Wir fordern, dass Neubauten durch Kriterien wie Holzbau, Dachbegrünung und höchste Energieeffizienz einen positiven Beitrag zum Klima leisten. Das schließt auch ein zukunftsfähiges Wassermanagement ein: Wir wollen, dass bei Neubauten Konzepte der Regenwassernutzung und -versickerung (Schwammstadt) sowie Zweileitungssysteme für Brauchwasser zur Regel werden.
Um Barrierefreiheit im Alltag sichtbar zu machen, werden wir die Entwicklung einer digitalen Stadtkarte bis 2028 vorantreiben.
Ein Rosbach für alle
Unser Ziel ist eine solidarische und lebendige Gemeinschaft, die Familien im Alltag praktisch unterstützt und das Miteinander aller Generationen fördert.
Ein starker sozialer Zusammenhalt ist das, was unsere dörflich geprägten Stadtteile ausmacht. Wir Grüne wollen diesen Zusammenhalt stärken, damit Rosbach für alle Generationen ein lebenswerter Ort bleibt.
Die Kleinsten und ihre Familien stärken
Eine gute Stadt beginnt bei guten Angeboten für Familien. Wir setzen uns weiterhin für eine hohe Betreuungsqualität in unseren Kitas und für sozialverträgliche Elternbeiträge ein. Aufbauend auf dem Programm zur Förderung von Tagesmüttern und -vätern, wollen wir dieses wichtige Angebot weiter stärken, um Eltern echte Wahlfreiheit und Entlastung zu bieten. Wir sehen auch einen wachsenden Bedarf an verlässlicher Ferienbetreuung für Schulkinder und wollen hier gemeinsam mit dem Kreis und den Trägern neue Angebote schaffen.
Zu einem gesunden Aufwachsen gehört auch gutes Essen. Als Teil der Agrarregion Wetterau wollen wir „Bio und Regio“ stärker in unsere Kitas und Schulen bringen. Wir setzen uns dafür ein, den Anteil von ökologisch und/oder regional erzeugten Lebensmitteln in der Gemeinschaftsverpflegung schrittweise zu erhöhen.
Das Miteinander fördern
Rosbach soll eine Stadt für alle Lebensphasen sein. Das Miteinander der Generationen ist uns ein besonderes Anliegen. Wir werden daher gezielt Projekte wie Nachbarschaftshilfen oder die Idee von Mehrgenerationenhäusern sowie Begegnungsstätten für Jugendliche und Ältere unterstützen, die den Austausch und die gegenseitige Hilfe fördern.
Beteiligung von Bürgerinnen und Bürgern
Unser Ziel ist es, Bürgerinnen und Bürger nicht nur anzuhören, sondern sie aktiv und verbindlich in die Entscheidungsprozesse unserer Stadt einzubinden.
Wir gestalten Politik nicht für, sondern mit den Menschen in Rosbach. Eines unserer Grundprinzipien ist die basisdemokratische Ausrichtung. Deshalb ist uns die echte Beteiligung von Bürgerinnen und Bürgern ein zentrales Anliegen.
Voraussetzung für jede Beteiligung ist Transparenz. Wir setzen uns dafür ein, dass politische Entscheidungsprozesse und Planungen frühzeitig und verständlich kommuniziert werden. Wir stehen für eine offene Verwaltung und Gremien, die den Dialog mit den Menschen vor Ort suchen.
Wir wollen die Beteiligung auf eine neue Stufe heben:
- Mit der Einführung eines generationenübergreifenden Zukunfts-Workshops „Rosbach 2036“ wollen wir die Ideen aller Bürger:innen für die langfristige Entwicklung unserer Stadt einbinden. Dieser kann mit einer städtischen Veranstaltung wie dem Blütenfest gekoppelt werden
- Wir wollen das Klimaschutz- und Stadtentwicklungskonzept bis Ende 2027 nicht nur fortschreiben, sondern es gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern grundlegend überarbeiten.
- Wir wollen den Ausbau von Solaranlagen mit echter Bürger:innenbeteiligung vorantreiben. So profitieren nicht nur das Klima, sondern auch die Geldbeutel der Menschen vor Ort.
- Bei jeder größeren Umgestaltung, sei es bei Plätzen, Parks oder im Verkehrswesen, werden wir uns für eine verbindliche und frühzeitige Beteiligung einsetzen.
- Darüber hinaus wollen wir lokale Projekte und Initiativen, die sich für Demokratie, Vielfalt und politische Bildungsarbeit gegen Extremismus einsetzen, fördern und im städtischen Haushalt finanziell verankern.
Vereine und Ehrenamt unterstützen
Das Ehrenamt ist das Herz von Rosbach. Ob im Sport, in der Kultur, im Sozialen, im Naturschutz oder bei unseren Freiwilligen Feuerwehren – die vielen engagierten Menschen in Rosbach verdienen die besten Rahmenbedingungen für ihre wertvolle Arbeit.
Unsere Basis: Das Vereinsförderungspaket
Daher wollen wir Vereine und Ehrenamt aktiv unterstützen und werden uns daher für die Schaffung eines „Vereinsservice-Paket“ einsetzen. Dieses Paket soll unbürokratische Unterstützung bei Förderanträgen, bei der Digitalisierung und bei der Anschaffung moderner Ausstattung bieten.
Unser Ziel ist klar: Wir stärken das Ehrenamt durch bessere Rahmenbedingungen.
Ehrenamtliches Engagement darf darüber hinaus nicht unterüberbordender Bürokratie leiden. So sollen Feste und Veranstaltungen, die unsere Stadtteile beleben, nicht an einem komplizierten oder teuren Sicherheitskonzept scheitern. Aus diesem Grund setzen wir uns im Rahmen des Vereinsservice-Pakets für die Entwicklung städtischer Vorlagen (Templates) ein, die für die Vereine einfach handhabbar sind und die Organisation deutlich erleichtern.
Wir wollen zudem gezielt gemeinsame Projekte und Veranstaltungen fördern, damit Vereine leichter kooperieren und sich untereinander vernetzen können. Das Ehrenamt ist ein unschätzbarer Beitrag zur Lebensqualität und zur Kultur in unserer Stadt und ein wichtiger Baustein für den Zusammenhalt der Generationen. Dieses Engagement muss auch sichtbarer gewürdigt werden.
Hinreichende Kommunalfinanzierung sichern
Die ambitionierte Gestaltung von Klimaschutz, Mobilitätswende und sozialer Gerechtigkeit ist eine Gemeinschaftsaufgabe, die eine verlässliche Finanzierung erfordert. Wir fordern daher von der Hessischen Landesregierung und dem Bund eine strukturelle Stärkung der Kommunalfinanzen. Insbesondere Rosbach benötigt eine gerechte Beteiligung an den Steuereinnahmen, um Investitionen in die Zukunft – z.B. in Kitas, unsere Infrastruktur und den Klimaschutz – eigenständig und hinreichend finanzieren zu können. Nur mit einer starken finanziellen Basis kann Rosbach zukunftssicher und lebenswert gestaltet werden.
Unser Angebot für Rosbach
Liebe Rosbacherinnen und Rosbacher,
Sie haben unser Programm gelesen. Es ist ein Angebot, unsere Stadtteile – Ober-Rosbach, Nieder-Rosbach und Rodheim – nicht nur zu verwalten, sondern aktiv zu gestalten.
Unser Leitmotiv lautet: „Gemeinsam geht‘s – Rosbach besser machen!“
Wir sind überzeugt, dass wir die hohe Lebensqualität in unserer Stadt nur dann erhalten und weiterentwickeln können, wenn wir uns mutig den großen Herausforderungen stellen. Wir wollen den Klimaschutz vor Ort konkret umsetzen, bezahlbaren Wohnraum schaffen und die Mobilität für alle auch langfristig sicherstellen.
Darüber hinaus sehen wir unter anderem die Stärkung unserer Kitas, die Förderung von Jugendlichen und Senioren und bezahlbaren Wohnraums als zentrale Aufgaben der kommunalen Daseinsvorsorge. Diese grundlegenden Leistungen müssen in Rosbach für alle Bürgerinnen und Bürger verlässlich und in hoher Qualität gesichert werden.
Das geht nur gemeinsam. Deshalb setzen wir auf Transparenz und echte Beteiligung. Wir wollen Politik gemeinsam mit allen Bürgerinnen und Bürgern gestalten.
Am 15. März 2026 haben Sie die Wahl. Wir bitten um Ihr Vertrauen und Ihre Stimme für eine ökologische, soziale und zukunftssichere Politik.
Kurzversion – Zehn Punkte für Rosbach
- Lebenswerte Stadtteile: Grünflächen pflegen, Blühstreifen anlegen, Plätze attraktiver machen.
- Mehr Klimaschutz: Photovoltaik auf Parkplätzen, Neubauten mit Dachbegrünung und weniger Versiegelung.
- Hitzeschutz jetzt: Bäume pflanzen, Schatten schaffen, Trinkwasserstellen aufstellen.
- Erneuerbare Energien in Bürger:innenhand: Mehr Bürger:innen-Solaranlagen für Klimaschutz und Geldbeutel.
- Bezahlbares Wohnen: 30 % sozial geförderter Wohnraum in Neubauten, hohe ökologische Standards.
- Zuverlässige Mobilität: S5-Ausbau mitgestalten, Zuverlässige Bus- und Bahnverbindungen, Rad- und Fußwege ausbauen
- Barrierefreie Stadt: Digitale Stadtkarte, generationengerechtes Wohnen in allen Ortsteilen.
- Vereine stärken: Bürokratie abbauen, Sicherheitskonzepte vereinfachen, Ehrenamt fördern und würdigen.
- Mitreden erwünscht: Bürger:innen-Workshops und verbindliche Beteiligung bei Projekten.
- Zusammenhalt stärken: Rosbach soll ein Ort bleiben, an dem alle Generationen gut leben können.
Unser Leitmotiv: „Gemeinsam geht‘s – Rosbach besser machen!“