Mit Bestürzung und Unverständnis reagieren die Rosbacher GRÜNEN auf die rassistischen Anfeindungen gegen die amtierende Blütenkönigin Joyce I. und ihre Blütenkinder nach dem Empfang der Hessischen Hoheiten im Schloss Biebrich. Der Vorstand und die Fraktion verurteilen die hasserfüllten Kommentare in den sozialen Medien aufs Schärfste und sichern der 21-Jährigen ihre volle Solidarität zu.
„Joyce I. repräsentiert Rosbach genau so, wie wir unsere Stadt lieben: offen, herzlich und engagiert. Dass sie aufgrund ihrer Hautfarbe Zielscheibe von Hassrede wird, ist unerträglich und ein Angriff auf die Menschenwürde“, erklärt Marc Schäfer, Sprecher der Rosbacher GRÜNEN. „Wer unsere Repräsentantinnen angreift, greift das Herz unserer Stadtgesellschaft an. Wir lassen nicht zu, dass Rassismus das ehrenamtliche Engagement in Rosbach vergiftet.“
Die GRÜNEN begrüßen ausdrücklich die schnelle und klare Positionierung von Bürgermeister Steffen Maar. „In dieser Frage gibt es kein ‚Aber‘ und keine Grautöne. Wir müssen jetzt zusammenstehen und zeigen: Rosbach ist bunt und vielfältig. Rassismus hat hier keinen Millimeter Platz“, so Fraktionsvorsitzender Ivo Lingnau.
Besonders beeindruckt zeigen sich die Grünen von der Haltung der Studentin der Digitalen Medizin, die ihr Amt trotz der Anfeindungen mit Freude und Stolz fortführen will. Ihr Engagement, das bereits vor der Amtszeit – etwa bei der Sternsinger-Aktion – begann, sei vorbildlich.
„Liebe Joyce, wir sind stolz, dass Du Rosbach vertrittst. Lass Dich von wenigen lauten Hetzern nicht beirren – die Rosbacherinnen und Rosbacher steht hinter Dir“, richtet sich Marc Schäfer direkt an die Blütenkönigin.
Die Grünen rufen dazu auf, Hass im Netz konsequent zu melden und Zivilcourage zu zeigen – online wie offline. Nähere Informationen hierzu finden sich unter: https://hessengegenhetze.de.