Wahl der Integrationskommission wegen zu wenig Wahlvorschlägen verschoben
Fraktionen sollen Suche nach geeigneten Personen unterstützen
Auf Vorschlag von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN hat die Stadtverordnetenversammlung der Stadt Rosbach in der konstituierenden Sitzung die Wahl der Integrationskommission vertagt. Die Kommission berät die Gremien der Stadt in allen Angelegenheiten, die ausländische Einwohnerinnen und Einwohner betreffen. Sie besteht aus dem Bürgermeister, je einem Mitglied des Magistrats und der Stadtverordnetenversammlung sowie mindestens zwei sogenannten sachkundigen Einwohnern.
Wählbar als „sachkundiger Einwohner” sind alle Rosbacherinnen und Rosbacher, die nicht die deutsche Staatsbürgerschaft besitzen, zusätzlich zur deutschen eine ausländische Staatsbürgerschaft halten oder die deutsche Staatsbürgerschaft durch Einbürgerung erlangt haben.
„Wir hatten einen Wahlvorschlag vorbereitet. Leider zeichnete sich vor der Sitzung ab, dass außer uns mit der SPD nur eine weitere Fraktion eine Liste für die Wahl Integrationskommission vorlegen würde. Deshalb fanden wir es sinnvoll, die Wahl zu vertagen. So haben alle Fraktionen und insbesondere auch die größten Fraktionen im Parlament noch einmal die Gelegenheit, in ihrem Umfeld Personen mit Migrationshintergrund zu finden, die bereit sind, in der Kommission mitzuarbeiten,” erklärte Nicole Jeritslev von der GRÜNEN Fraktion.
Rosbacherinnen und Rosbacher, die die formalen Kriterien erfüllen und sich für eine Mitarbeit in der Integrationskommission als Interessenvertretung der ausländischen Mitbürgerinnen und Mitbürger interessieren, können sich an eine der in der Stadtverordnetenversammlung vertretenen Fraktionen, die Stadtverwaltung oder per Email unter gemeinsamgehts@gruene-rosbach.de an die GRÜNEN wenden.