Grün stellt sich vor: Kate Lingnau

Ich bin gebürtige Engländerin und lebe seit Ende 2010 zusammen mit meinem (deutschen) Mann und drei Kindern hier in Rosbach, im Stadtteil Rodheim … und ich fühle mich hier pudelwohl! Ich bin selber auf einem Familienmilchbauernhof im ländlichen Südwesten Englands groß geworden und liebe das ‚Gemeinde-Gefühl‘, dass eine ländliche Stadt wie Rosbach verleiht.

Seitdem die Kinder auf der Welt sind, arbeite ich in Teilzeit als selbstständige Übersetzerin und Redakteurin und war früher im Bereich Kommunikation und Journalismus tätig. Dank der Kinder war ich schon immer sehr in der Gemeinde eingebunden – im Kindergarten, in der Schule und in der Sporthalle.

In 2015/2016 habe ich mich bei der Flüchtlingshilfe engagiert und, unter anderem, Aktivitäten mit Flüchtlingskindern unternommen. Eine der Familien ist damals nach Rodheim umgezogen und seitdem unterstütze ich sie bei vielen Themen und bin auch mit ihr eng befreundet.

Ich bin der festen Überzeugung, dass jeder/jede in der Stadt gehört und gezählt werden soll. Sobald wir unsere Kinder im Kindergarten oder in der Schule anmelden oder unsere Omi im Altersheim unterbringen, gehen wir davon aus, dass wir dort mitreden können und wir eine Stimme haben, die gezählt wird. Wir wissen auch, dass wir unseren Beitrag auch leisten müssen.

Und genauso ist es für die Ausländer*innen in unserer Gemeinde, egal ob wir schon 50 Jahre lang oder erst 1 Jahr hier gelebt haben: Es ist einfach wichtig und richtig, dass unsere Stimmen gehört und gezählt werden, auch wenn wir nicht alle wählen können. Genauso wie es wichtig ist, dass wir uns im Gemeindeleben einbinden, und dass wir zeigen, dass wir uns in unserem neuen Zuhause integrieren wollen.

Und deshalb beteilige ich mich bei der Gründung eines Ausländerbeirats!

Verwandte Artikel