Ein wichtiger Erfolg für den örtlichen Tierschutz: Die Stadtverordnetenversammlung hat die Erarbeitung einer Katzenschutzverordnung beschlossen. Der entsprechende Antrag wurde von den Fraktionen BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, FWG und STIMME gemeinsam eingebracht.
“Wir folgen mit dem Beschluss einer Bitte von Ehrenamtlichen, die sich bei uns für den Tierschutz engagieren. Eine Verordnung soll mehr Rechtssicherheit liefern, wenn sie sich um freilaufend aufgefundene Katzen kümmern,” erläutert Beate Karschny, Stadtverordnete der FWG.
“Die vorgesehene Registrierung der Katzen macht es deutlich einfacher, eine aufgefundene Katze wieder ihrem Zuhause zuzuordnen. Gleichzeitig können wir den Katzen gezielter helfen, die keinem Eigentümer zurückgebracht werden können. Solche Tiere sind oftmals ernsthaft krank und können gefährliche Krankheiten übertragen “, erklärt Christoph Käding, Fraktionsvorsitzender der STIMME weiter.
Ivo Lingnau, Fraktionsvorsitzender der GRÜNEN, dankt für die fraktionsübergreifenden Zusammenarbeit: „Tierschutz ist ein Anliegen, das uns alle verbindet. Die Kooperation bei diesem Thema ist ein gutes Beispiel für unser Leitmotiv “Gemeinsam geht’s – Rosbach besser machen”.
“Wenn wir die Ehrenamtlichen in diesem Bereich unterstützen, helfen wir auch den örtlichen Tierheimen, die immer wieder überlastet sind mit der Aufnahme und Versorgung von abgegebenen und aufgefundenen Tieren,” ergänzt Lingnau.
Rosbach folgt mit diesem Beschluss dem Beispiel von bereits über 110 hessischen Kommunen, in denen sich ähnliche Regelungen als sinnvolle Ergänzung für den örtlichen Tierschutz etabliert haben.